Sprüchl!

Bayerisches Bier
Als Gott noch auf der Erden ging, mit eigner Hand die Fliegen fing
Die sein schwitzend Haupt umschwirrten und Mücken die sich auch verirrten,
ihn stachen oft und gar gemein in Arm und Hals und auch am Bein,
dazu kein Schatten weit und breit, verlor der Herr die Heiterkeit.

Die Hitz’ war groß, der Durst noch mehr, das Wandern fiel dem Herrgott schwer,
doch macht er trotzdem keine Rast, weil`s nicht in seine Pläne passt.
So geht er weiter fort und fort, mal ist er hier, mal ist er dort
und schließlich kommt er auch nach Bayern, da sieht er, wie die Leute feiern.

Die schaun ihn an den Wandersmann, sehn gleich das er kaum weiter kann.
Man zieht ihn nieder auf die Bank reicht ihm dann einen kühlen Trank
„Mein Lieber der gibt wieder Kraft, dass du den Rest des Weges schaffst.“
Der Herr er trinkt und denkt bei sich, ja das gibt Kraft, das spüre ich.

„Ach tut das gut, so wohl wird mir, es leb der Bayer und sein Bier.“
Ria Berg


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