Kanu


Als Transportweg wurde die Vils bereits im Mittelalter genutzt. Schwerbeladen fuhren kleine Handelsboote, sogenannte Plätten von Amberg über Kallmünz, wo die Vils in die Naab mündet bis nach Regensburg. Dort tauschten Sie das vorgefertigte Eisenerz aus der Region, das als sogenanntes Halbzeug, gegen lebenswichtiges Salz und brachten es auf dem selben Weg, mit Pferden unterstützt (Treideln) wieder zurück.

Heute sind auf der Vils noch immer kleine Boote unterwegs. Geladen haben sie, je nach Größe jedoch nur gut gelaunte Freizeithungrige, die dem Vergnügen einer Fahrt mit der Hahnbacher Zille (Holzboot mit max. 15 Personen) oder einem Kanu (1er/ 2er/ 3er) nachgehen - oder sollte man lieber nachtreiben sagen?!

Allein die landschaftliche Vielfalt reizvollen Zielen entlang der Strecke, lädt zu einer Flusspartie ein:
Hahnbach (historischer Marktplatz mit Toren),
Amberg (liebenswerte Innenstadt/ Landesgartenschaugelände),
Kümmersbruck (Bergbau- und Industriemuseum im Hammerherrrenschloss Theuern),
Ensdorf (Umweltstation/ Barockkloster mit Jakobskirche),
Rieden (Europas größtes und modernstes Reitsportzentrum/ Ostbayernhalle),
Schmidmühlen (anerkannter Erholungsort/ Oberes und unteres Schloss/ Moriskentänzer)
Kallmünz (Schaffensort von Kandinsky, Burgruine)


Kanu1
Kanu2


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