Die Bayerische Eisenstraße


Die Eisenstraße ist eine der jüngsten der über 50 touristischen Straßen in Deutschland und verläuft auf über 120 km von Norden nach Süden von Pegnitz über Auerbach entlang der B 85 bis Amberg und dann weiter entlang der Vils, Naab bis nach Regensburg.

Im "Ruhrgebiet des Mittelalters" trug der Eisenbergbau wesentlich zum Reichtum der Region bei, wie sich heute noch sehr schön im Stadtbild von Auerbach, Sulzbach-Rosenberg und Amberg zeigt. Daneben spielte der Farberdeabbau (Bereich Königstein) eine eher nebengeordnete Rolle, auch wenn die Qualität der Farberden sehr geschätzt wurde.

Mit Hilfe des großen Waldbestandes (Feuerung) und der Flüsse (Wasserkraft und Transportweg) wurde das Roheisen zu sogenanntem "Halbzeug" vorverarbeitet. Der Wohlstand, der den Besitzer einer Hammermühle, wo das Eisen in genormte "Schienen" gegossen und gehämmert wurde, zukam, ließ Sie in den niedrigen Adel aufsteigen. Um ihre Besitzstände zu sichern, schlossen sich die verschiedenen Hammerherren 1387 zum ersten Monopol in Deutschland, der sogenannten "Hammereinung" zusammen.

Noch heute findet man zahlreiche kleine und größere Hammerherrenschlösser. Eines der schönsten, das Schloss Theuern in Kümmerbruck an der Vils (südl. von Amberg), beherbergt das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern. Seine umfangreiche Sammlung gibt einen guten Einblick in das Leben der Bergleute von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.

St. Anna Schacht
St.Annaschacht,
Sulzbach-Rosenberg
Anstich
Anstich,
Maxhütte


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